Sentimental journey – Auftakt

Eigentlich ist der Winter eine besonders schöne Zeit auf dem Felsen

wenn sich aus Sankt Niklas der Weihnachtsmann löst

wenn die Düne in Winterkaribik erstrahlt.

Aber dieses Jahr zogen mich besondere Umstände aufs Festland.

Es war eine Reise über etliche Orte hinweg, die den Hintergrund meiner Lebensstationen bespielten. Es ergab sich, ohne dass ich es bewusst arrangiert hätte, eine sentimental journey.

Der Tag meiner Abreise – diesig verhangen.

Der Felsen verschwindet schnell. ‘Wie Avalon’, dachte ich bei meiner ersten Reise zum Felsen und zu einem Menschen, der mir Seelengefährte werden sollte.

In Hannover hängt neben dem Bahnhof ein Zeichen eines anachronistischen Symbols am Himmel. Es verweist nach hinten, ins 20. Jahrhundert, in seine Höhe. wie Tiefpunkte. Wie lange wird es noch am Himmel stehen?

Nachts komme ich in Frankfurt an, werde abgeholt. Nach etlichen Stunden hinter Maske im Zug ziehe ich begierig die ‘frische’ Luft ein. Ich rieche Autos, Heizungen, altes Fett und viele Menschen.

Dezember

Mal ist es so –

mal so –

im vierten Jahr auf dem Felsen kenne ich das bereits und dennoch: irgendwie beruhigend, diese Konstante.

Ich mag den Felsen in dieser Stimmung. Es ist keine Nebel wie auf dem Festland. Dazu sieht man zu weit. Es sind nur wassersatte Wolken, die ein bisschen ihrer Last ablassen, so dass das Pflaster feucht wird, ohne dass es geregnet hat.

Auf dem Festland herrscht jetzt Einkaufsrummmel – coronabedingt eingeschränkt.

Hier bleibt die Einkaufsmeile behäbig.

Einige Weihnachtsbäume warten noch auf ihre Stuben

Obwohl tatsächlich mehr Gäste als sonst um diese Jahreszeit hier sind, haben die meisten Duty-Free-Shops geschlossen. Die Hummerbuden sind bis auf zweie verrammelt.

Im Oberland –

Sonnenuntergang gegen halb vier –

Wolken ziehen über den Himmel.

Sie haben es heute eiliger als sonst –

Gäste, die sich vierbeinige Models gesucht haben –

und die Reste eines Spaziergangs bei Sturm.

Ich fand diesen Aushang beim Inselschamanen –

Danke.

(…)

Advent, l’avent …..

Kein Land ist wohl so versessen auf Advent und Weihnachten wie dieses …….

und dieses Jahr noch mehr als sonst, will mir scheinen….

“Wir brauchen in dieser Zeit ganz dringend etwas, das unsre Seelen und Herzen nährt”, sagte neulich eine meiner Freundinnen. Ja – sie hat recht. Sogar ich habe mir einen Baum geschmückt ….

auf friesische Art – abgewandelt ;-) – wie es dem Felsen, der kaum Bäume hat, gebührt.

So findet sich beim Gang durch die Stadt manches, das erstaunt:

LED-Rehe zieren Araukarien,

leise dudelt der Weihnachtsmarkt vor sich hin,

Restaurants pushen ihr maritimes Ambiente ….

die Einkaufs’meile’ …..

Zwischendrin zeigt die Wirklichkeit ihr hartes Gesicht

Draußen dagegen Weite ……

in der sich alles aufhebt,

toi et moi,

la joie et la douleur,

les frontières et les nations

– nous sommes ensemble les enfants de la terre.

Alle Jahre wieder ?

Tagelang hatten wir nur fahles Licht

und es begann schon gegen 15 Uhr zu dämmern – heute dagegen ein kurzer Lichtblick

– und nun regnet es schon wieder.

Am Himmel wandern seltsame Gestalten –

ein zorniger Zwerg –

eine Teufelsfratze –

ein Engel.

Ja – ich weiß, liebe Wissenschaftler, das macht nur unser Gehirn, das nach Mustern sucht.

Dennoch – ich bin hoffnungslose Romantikerin – möchte ich mir den Himmel nicht leer und kalt vorstellen, sondern bevölkere ihn lieber mit diesen seltsamen Wesen….;-))

Derweil bereiten sich auch die Helgoländer auf den Advent vor mit

Tüddelkram,

merkwürdigen Haifischzähnen

und Weihnachtsmarkt,

der coronakonform eingerichtet ist.

Ich arbeite zu viel und meine Laune bewegt sich angesichts der allgemeinen Lage zwischen

so –

und so ……

Ach – es ist so leicht, nach Schuldigen für die vierte Welle zu suchen – wer auch immer das sein soll – die Ungeimpften, die Politiker, …….. wer noch? – Das schafft kurzfristig persönliche Entlastung, doch hilft es weiter? – Was bringt es, mit Schuldzuweisungen auf- und einzuteilen, zu segmentieren, auseinander zu nehmen ….. – und dies in einer Situation, die doch alle – wirklich alle – fordert.

Mich macht das nur müde….

Zornig werde ich, wenn ich daran denke, dass ein von mir sehr geschätzter und geliebter Mensch womöglich eine lebenswichtige Operation nicht machen lassen kann, weil ……. ich will es nicht wiederholen!!

Die letzten Finken (mir scheinen es Finken zu sein …) sammeln sich zum Abflug –

Adios – bis zum Frühling.

Am Ende des Regenbogens – so sagt ein altes Märchen – läge ein Schloss …….

PS: Die Ducks stammen nicht von mir (leider, seufz), sondern von dem begnadeten Zeichner Norbert Stolze. Sie sind als Barks-Studien entstanden.

Seltsam beglückt

Fast nahtlos ist der Herbst in den Winter übergegangen.

Letzten Sonntag verabschiedeten sich die Schiffe vom Felsen mit großem Tutkonzert. Das tun sie jedes Jahr, wenn es in die Winterruhe geht und nur noch die ‘Helgoland’ die Verbindung zum Festland hält.

Jetzt sind die letzten Stühle weggeräumt – und wo nicht, da stehen sie wie verwaiste Ferienkinder – und erzählen von Zeiten, in denen die Gäste anstanden, um es sich auf ihnen bequem machen zu dürfen.

Seit gestern fegt der zweite Herbststurm über uns hinweg.

Ein sattes Rauschen – mal zunehmend, mal abflauend – dringt von draußen herein.

Für Städter: Es ist, als wenn man direkt neben der Autobahn wohnt ;-))

Gut – diese Sorte von Autobahn bewirkt, das k e i n Verkehr mehr stattfindet – keine Verbindung zum Festland, kein Schichttausch der Offshore-Techniker.

Stattdessen: Krawall am Himmel.

Ich gehe raus in den Sturm. Der Ort ist wie leergefegt.

Doch an der Klippenkante stehen ein paar Menschen, die die gleiche Idee wie ich hatten.

Der Wind ist so stark, dass kaum wirklich scharfe Bilder entstehen.

Es beginnt zu regnen, kein feiner Landregen, sondern harte schwere Tropfen, die ins Gesicht peitschen.

Ich gehe weiter Richtung Lange Anna. Manchmal muss ich stehen bleiben, weil eine Bö mich einfach festhält, dann geht es wieder weiter.

Kurz vor der Langen Anna begegne ich noch einem Vater mit Kind.

Dann bin ich vollends allein – mit mir, mit dem Sturm, mit meinen Gedanken.

Doch auch die nimmt der Wind mit, als er mir die Kapuze vom Kopf reißt.

Seltsam beglückt lasse ich mich vom Wind nach Hause treiben.

Seit Tagen geht mir ein Lied durch den Kopf –

seltsame Welt ….

Zwischendurch….war auch mal Schnee

”S drätschd’, wie man in Hessen sagt. Selbst wir Insulaner springen bei solchem Wetter nur schnell zum Einkaufen und wieder zurück aufs heimische Sofa. Gott sei dank sind hier die Wege kurz.

Aber vor 7 Wochen … Schnee! Auf Helgoland!

Nach einem Tag Sturm liegt so viel, dass auch hier der Schneeräumer ausrückt.

Die Festländer unter euch mögen jetzt die Achseln zucken. Im europäischen Mittelgebirge fällt (fast) jedes Jahr Schnee – auf Helgoland das letzte Mal im Januar 2016.

Der Schnee reicht sogar für zwei zeitweilige Nachbarn. Die Kinder von gegenüber haben sie standesgemäß ausgestattet. Schade, dass sie schon nach zwei Tagen wieder den “Kopf verloren” haben.

Die Insulaner sind mit Kind und Kegel unterwegs. Das ist man hier nur an hohen Feiertagen, wenn noch keine Touristen da sind. Und auch uns treiben Sonne und Schnee nach draußen.

Nein – der Schatten neben mir ist nicht T., sondern mein Sohn, der für drei Wochen nach Helgoland gekommen ist, um nach seiner maman zu schauen.

Wir gehen zur Langen Anna, sitzen dort, reden manchmal, schweigen.

Über was (erwachsene) Söhne und Mütter sprechen? Nun ja, Familiengeschichten, Verluste, den Fortgang der Welt, persönliche Wege….

Abends in der Küche beim Kochen ist die Atmosphäre plötzlich so dicht, als ob drei Menschen werkeln.

Schade, wir hätten auch zu dritt die Zeit sehr genossen….

Ein paar Stunden und Zeilen später ….. der Regenvorhang geht auf und – tata…

das täglich ewige Schauspiel beginnt aufs Neue.

Es war einmal

Es war einmal ein Dezember. Der hatte kaum angefangen, da war er auch schon wieder vorbei.

Da geht dann die Sonne spät auf und früh unter. Wer Licht will, muss es selbst anknipsen.

In diesem Jahr gilt das im doppelten Sinn, denn auf dem Festland wütet immer noch das $%&?!!!-Virus. Selbst die treusten Winterurlauber dürfen uns nicht besuchen. Nicht viel bewegt sich auf der Insel, außer zum Beispiel die Baustellenprahme im Binnenhafen, der gerade saniert wird.

Selten begegne ich unbekannten Gesichtern und das sind dann meistens Eltern oder Großeltern verschiedener Insulaner. Die dürfen nämlich mit einem entsprechenden Test vom Festland auf die Insel “evakuiert” werden.

Oft ist alles grau in grau und nur selten geht mal ein Licht an. Wie symbolisch.

Immerhin gibt es ja auch noch einen Adventskranz zur Gemütsaufhellung. Wie üblich auf der Insel ein wenig kleiner…

Am ersten Weihnachtstag machte das Schietwetter dann eine kurze Pause.

Weihnachten auf Hawaii ;-) .

Und dann kam zur Abwechslung mal ein Orkan und fledderte die Palme vorm Fenster.

Sie ist das aber schon gewohnt. Auch die tibetanischen Gebetsfähnchen blieben dran. Ein Hoch auf die Powerstrips-Klebehaken. Prädikat orkansicher!

Die Nordsee war entsprechend auch wieder etwas grantig.

Du willst mich fotografieren?

Dann mach’ ich dich ein bisschen nass, ätsch!

Und so gehen die Tage dahin. Seit die Schulferien begonnen haben, weiß ich manchmal nicht auf Anhieb, welcher Wochentag eigentlich ist. Aber das gab es in früheren Jahren auch schon mal.

Vielleicht bin ich inzwischen abgestumpft. Ich achte nicht mehr auf irgendwelche Infektionszahlen. Die sind fünfstellig, weiß ich schon. Ich achte darauf, dass ich Abstand halte (hier nicht so schwer) und immer einen Schnutenpulli einstecken habe.

Und damit halten wir durch, bis andere Zeiten kommen.

Neue Heimat

Also gut, Schluss mit Sommer. Die Hauptsaison ist zu Ende (wenn sie in diesem, ähhhm, denkwürdigen Jahr jemals so richtig in Gang gekommen ist).

Die Steinschlange, die als Gemeinschaftsprojekt in der Zeit des Frühjahrs-Lockdown begann, ist eingesammelt und hat eine neue Heimat im Atrium der Inselschule gefunden.

Es macht ein wenig wehmütig, aber die Witterung hatte schon einigen Steinen stark zugesetzt und die Leute vom Gartenbauamt , die die Wege im Oberland in Schuss halten, wussten auch nicht so recht, wie sie mit dem Balkenmäher die Wegkante freikriegen sollten.

Vorher sind wir die Strecke noch einmal entlanggelaufen. Da war die Schlange 160 Meter lang und bestand aus 1.500 bis 2.000 Steinen (nein, wir konnten sie nicht wirklich zählen).

Und nun sind wir schon im Herbst. Traditionell ist das die Zeit der Zugvögel, in der viele Vogelbeobachter, auch “Birdies” genannt, nach Helgoland kommen. Dieses Jahr sind aber offensichtlich auch viele späte Gäste dabei, die doch noch irgendsoetwas wie Urlaub in diesem Jahr machen wollen.

Tatsächlich sind es so viele, dass die Gemeindeverwaltung auf dem “Ameisenpfad” vom Südhafen ins Dorf wieder eine Maskenpflicht anordnen muss. Dieses mal erstreckt sie sich bis zur Steilklippe im Oberland, weil sich dort die Birdies häufig auf der Suche nach ornithologischen Raritäten zusammendrängeln.

Wenn ich mich erinnere, wie drollig ich das in den vergangenen Jahren fand, möchte ich beinahe heulen.

Die Stimmung unter den Insulanern ist bedrückt und das nicht nur wegen der explodierenden Infektionszahlen auf dem Festland. Die Gemeindeverwaltung hatte bis zum Juni des Jahres zeitnah in Rundschreiben über die jeweilige Situation berichtet. Seitdem aber nicht mehr.

Am besten wäre es natürlich, wenn es tatsächlich nichts Neues zu berichten gibt. Und trotzdem: Gefühlte oder tatsächliche Lücken neigen dazu, sich auf ihre eigene Weise zu füllen und so brodelt die Gerüchteküche immer ominöser vor sich hin.

Am Nordoststrand lässt ein Sonnenstrahl aus dem Westen noch einmal den Sand und die Dünen aufleuchten. Darüber dunkle Wolken. Der Winter kommt.

Verweht

Seit Wochen waren wir nicht mehr auf der Düne zu Besuch. Das liegt zum Teil an den Gründen. An den Wochentagen beginnt der Schulunterricht um 7:30 Uhr und dementsprechend früh muss der Wecker klingeln. Uähhh.

An den Wochenenden lümmeln wir dann oft bis in den frühen Nachmittag im Bett herum, nur unterbrochen von kurzen Ausflügen zur Kaffeemaschine. Ahhh.

Um 16:00 Uhr fährt aber schon die letzte Dünenfähre. Ist ja Winter. Hmmm.

Neulich haben wir es aber doch geschafft, auch wenn Helgoland angeblich der Ort ist, an dem die Zeit stehengeblieben ist. Manchmal ganz wörtlich.

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Am schwarzen Brett herrscht auch eher Winterruhe.

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Und das ist auch ganz gut so. Die HerrscherInnen der Düne reagieren entsprechend indigniert.

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Das Dünenrestaurant hat natürlich geschlossen. Und was meinen sie bloß mit diesem Schild?

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Ach so.

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Das.

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Diese Holzleiste, die man da sieht, ist der obere Rand des Terrassengeländers.

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Oje, da kommt man mit einem Bagger nicht hin. Schipp-schipp, hurra.

Butterfahrer und andere

Was bisher geschah: Es war Winter (ach?). Keine Gäste, die Straßen leergefegt. Im Oberland nur Lebewesen, die Stoizismus und dicke Pullis zur Schau stellen.

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Die Strände wüst und leer. Keine Fußspuren. Die entsorgen Wind und Gezeiten täglich.

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Am Nordoststrand steht ein kleiner Mensch und starrt die Nordsee an. Drei Tage lang frage ich mich immer wieder, was er wohl dabei gedacht hat. Wintersensationen eben.

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Auch auf der Düne nur das Heulen des Windes und das Zischen des Sandes, der deine Windjacke abschmirgelt.

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Und seine eigenen Sandburgen baut.

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Die Robben haben sich anscheinend mit der Familiengründung in den letzten Wochen ziemlich verausgabt und frönen ihrem Lieblingshobby: Herumliegen.

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Andere schauen scheinbar empört: Hey, du kannst mich doch garnicht sehen! Ich hab doch Tarnfell!

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Und dann plötzlich ein Vorbote des Frühjahrs.

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Oder zwei.

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Und noch ein dritter (der Zahnarztus Hamburgiensis ;-) .

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Und dann ist es wieder soweit. Wie jedes Frühjahr Ende April Flaggen- und Dresscodewechsel auf Helgoland: Die RocknRoll-Butterfahrt ist im Anmarsch.

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Mehr Schwarz an der Dünenfähre. Und überhaupt mehr mehr ;-) .

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Eigentlich konnte ich schon als kleines Mädchen nix mit Ska und Rammelpank anfangen, aber so als kulturelles Phänomen ist doch immer wieder faszinierend.

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Natürlich regnet es und ist a****kalt. Das ist Vorschrift.

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Am dritten Tag sehen einige Butterfahrer etwas… mitgenommen aus. Punk’s not dead, it just smells funny.

Aber ansonsten ist auch unübersehbar, dass ein beträchtlicher Anteil der Rocknroller inzwischen so etwa in meinem Alter ist und statt flattrigem Zelt auf der Düne lieber eine kuschelige Ferienwohnung auf der Hauptinsel anmietet.

Eigentlich bin ich ja hauptsächlich rübergefahren, um die neuen Ferienhäuser auszumessen und die OpenStreetmap-Karte zu aktualisieren. Aber mal kurz über den standesgemäß löcherigen Zaun gucken ist ja auch ok.

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Ratter ratter bumm bumm!!!

Danke, ihr schwarzbunten Knalltüten und bis nächstes Jahr!