Das Haus, das schläft (2)

Nach der Schlammschlacht mit den Fools on the Hill bin ich wieder zurück im Haus, das schläft. Doch jetzt ist nicht Winter und ich schaue zum Fenster hinaus anstatt hinein.

Auch der Garten sieht ein wenig anders aus als vor sieben Monaten.

Auf dem Felsen könnte es einen Garten wie diesen gar nicht geben. Und ein Haus wie dieses schon gar nicht. Eigentlich ein ganz normales Einfamilienhaus auf dem Festland, aber einer ist gestorben und zwei sind erwachsen geworden und ausgezogen.

Vor ein paar Tagen stand ich hier im Wohnzimmer und dachte unwillkürlich: Auf dem Felsen wäre schon längst ein Trupp fleißiger Bauarbeiter aus Osteuropa durch die Hütte gepoltert und hätte so lange Rigips in die Gegend zementiert, bis hier zehn bis fünfzehn Leute wohnen würden.

Nein, das ist keine ironische Übertreibung. Sobald wir das Haus verlassen, schauen wir immer bis zum Horizont, aber daheim spätestens nach vier Metern auf eine Wand.

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