Hamburg

Eine Helgoländer Familie hat mir Einblick in ihr Familienarchiv gewährt.

In einem ganz alltäglichen Büroraum voller ganz alltäglicher Baumarktregale stapeln sich Bücher und Ordner voller Briefe und Zeitungsausschnitte. Die Hälfte davon ist älter als ich. Zwischen den Schriftstücken liegt in einem Regal eine Männerarmbanduhr, deren Glas und Gehäuse in Jahrzehnten zu einem gleichmäßigen Matt abgetragen wurde.

Abends fahre ich zurück ins Hotel. S-Bahn, alle starren auf ihre Smartphones. Irgendwie erinnert mich das an die Szenen in der Monorail in Fahrenheit 451.

Draußen zieht hinter einem HVV-Bus die Große Welle von Kanagawa vorbei.

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One thought on “Hamburg

  1. Und jetzt habe ich alles gelesen. Von hinten nach vorne zwar und mich bei ein zwei Seiten daran erinnert, dass ich die schon mal besucht hatte, aber ich bin durch. Leider! Könnte noch stundenlang weitermachen.
    Gute Nacht Bruderherz.
    Wir sehen uns bald.

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